22. November 2019
Manjaro_Desktop_Screenshot

Mein Wechsel zu Linux (Manjaro)

Schon seit meinem ersten Kontakt mit Computern habe ich immer Windows verwendet, angefangen mit Windows 98 auf dem Computer meiner Großeltern und später dann XP auf unserem ersten Computer Zuhause und wie vermutlich die meisten von euch, habe ich die letzten Jahre über Windows 10 verwendet. Ein super Betriebssystem und ich gehöre wohl auch mit zu den wenigen, die nie wirklich Probleme mit zerstörenden Updates hatte. Einzig ein Grafikkartentreiber, bei dem Windows es immer wieder für eine grandiose Idee gehalten hat, den Treiber von 2016 zu installieren, aber das war mit Drittanbieter Tools immer leicht zu beheben.

Wie auch immer, zurück zum Titel. Linux begeistert mich schon lange und läuft auch auf all meinen Servern (Debian / Ubuntu). Auf meinem Desktop habe ich irgendwann mal Arch benutzt, war damit aber relativ überfordert, weil ich zu dem Zeitpunkt noch sehr unerfahren mit Linux war.

Im August habe ich mich dann aus Neugierde und mehreren Gesprächen mit einem guten Freund, dazu entschieden, mir mal Manjaro anzuschauen.
Nach ein paar Tests in einer virtuellen Maschine war’s dann soweit. Habe mir kurzerhand eine günstige 120GB SSD bestellt und Manjaro als Dual-Boot auf dieser installiert. Der ganze Installationsprozess verlief so halbwegs reibungslos. Ältere AMD Grafikkarten machen da gerne Probleme und benötigen bei den ersten Startvorgängen ein paar zusätzliche Bootoptionen. Nach ein bisschen in Foren wühlen und mehreren Nervenzusammenbrüchen, war das dann aber auch irgendwann behoben.
Ich habe Manjaro nun seit etwa 3 Wochen neben Windows installiert und habe es seitdem eigentlich täglich verwendet. Für Office, Gaming und Musikzeug wechsle ich immer noch zwischendurch zu Windows.
Ich bin mit dem ganzen System sehr zufrieden und komme damit wunderbar klar.
Besonders fasziniert bin ich von der Geschwindigkeit des Systems. Keine Ahnung, ob meine Windowsinstallation kaputt ist, oder die Registry einfach dicht ist, weil die Installation schon relativ alt ist, aber im Vergleich zu der Linuxinstallation ist das Windows unfassbar träge.
Fehlen tut mir unter Linux eigentlich nichts. Software, wie Spotify, Discord und so weiter, bekomme ich dank dem Arch User Repository (AUR) auch problemlos.

Ich bin gespannt, wie es mir die nächsten Monate mit Manjaro ergehen wird, aber ich bin sehr zuversichtlich und ziemlich sicher, dass ich das System so noch lange beibehalten werde.

Bis zum nächsten Mal und lasst es euch gut gehen!